Re-Use Park Tirol

Der Reparaturbonus ist da

Schrittweise wird nun auf Bundesebene im Jahr 2022 der Reparaturbonus umgesetzt. Das Bundeministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität und Innovation und Technik verspricht sich dadurch weitreichende Folgen für die Umwelt, aber auch für unsere Geldbörsen. Hier kommt ihr zur Veröffentlichung des Ministeriums.

Nur was ist der Reparaturbonus?

Was einige Bundesländer schon seit längerem vormachen, wird nun bundesweit eingeführt. Die Idee ist simpel und effektiv: Weniger Kosten für Reparatur -> heißt weniger Neuanschaffungen –> heißt weniger Ressourcenverbrauch. Der Grundsatz ist also, dass Reparatur attraktiver werden muss. Dieses Prinzip wird nun durch Subventionen umgesetzt. Aus abfallwirtschaftlicher Sicht ist die Vermeidung von Abfall und die Vorbereitung zur Wiederverwendung nicht nur wünschenswert, sondern von EU und Bund gesetzlich vorgeschrieben. Da die Rückführung in den Produktlebenszyklus – sozusagen eine Reanimation für Gegenstände – oberste Priorität in der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft hat. Als Reaktion darauf kommt nun der Reparaturbonus, der den Produktlebenszyklus verlängern soll.

noamol-Tipp: Natürlich ist es immer noch besser Sachen, die man nicht braucht, auch nicht zu kaufen.

Was bedeutet das für dich?

In der Praxis bedeutet das, dass sich Reparaturunternehmen über den Reparaturbonus anmelden können (hier der Link: https://www.reparaturbonus.at/) und bis zu 50% der Bruttokosten refundiert bekommen. Die Bürger hingegen können den Reparaturbonus beantragen und bis zu 200€ pro Bon vom Staat rückfordern. Es rentiert sich also doppelt sich anzumelden.

Und gibt es einen Haken?

Noch gibt es den Reparaturbon nicht für Kunden, dieser sollte aber bald kommen. Leider gibt es bisweilen noch einen weiteren Haken; der Reparaturbonus gilt nur für Elektrogeräte und ist recht eng begriffen. Somit fallen viele Reparaturdienstleister, die sich auf andere Gegenstände fokussieren bzw. andere Geschäftsmodelle haben, um die Förderung. Daraus ist zu schließen, dass auch die allermeisten Re-Use Betriebe nicht über eine Förderung aus dieser Schiene verfügen werden.

Zusammengefasst ist der Reparaturbonus ein großer Schritt in eine funktionale Kreislaufwirtschaft und zeigt auf, dass das Thema auf Bundesebene angekommen ist. Es bleibt zu hoffen, dass das Bundesministerium den Wert von Re-Use Waren in der Kreislaufwirtschaft in Zukunft gleichermaßen schätzt. Denn Re-Use ist nicht nur sozial, sondern vor allem auch ökologisch nachhaltig.

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